„Es kostet nicht die Welt, den Planeten zu retten“

Geschrieben von Martin Streibl am in Energiewende, Klimaschutz, Regenerative Energie

Der Weltklimarat IPCC hat am 14.04.2014 den dritten Teil des „fünften Sachstandsbericht“ der Arbeitsgruppe „Klimaschutz“ veröffentlicht, der  ökonomische, technologische und politische Gegenmaßnahmen gegen den Klimawandel aufzeigen will. Oft zitiert wurde bereits die prägnante Schlussfolgerung des Mitautors  Prof. Dr. Ottmar Edenhofer vom Potsdamer Institut für Klimaforschung „Es kostet nicht die Welt, den Planeten zu retten„. 

Den Bericht „Klimaschutz“ haben 235 Autorinnen und Autoren aus 58 Nationen erarbeitet, basierend auf mehreren tausend wissenschaftlichen Publikationen. Die Ergebnisse wurden in der Tagung des IPCC letzte Woche diskutiert und in einer Fassung „Zusammenfassung für Entscheidungsträger“ gebündelt. Dabei wird klar, dass die Emissionen von Treibhausgasen im letzten Jahrzehnt schneller angestiegen sind als in den drei vorhergehenden Jahrzehnten. Der Bericht weist aber auch darauf hin, dass mit entschlossenem Handeln eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf die für kritisch erachteten 2°C noch möglich seien – und das mit Kosten die das globale Wirtschaftswachstum nicht in Mitleidenschaft ziehen würden.  
Der erste Teil des „Sachstandsberichts“, der bereits im Herbst 2013 veröffentlicht wurde, beschäftigte sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels. Der zweite Teilbereicht erschien am 31. März 2014 und umreißt die Folgen des Klimawandels und Anpassungsstrategien. Der nun herausgegebene dritte Teil behandelt die verbleibenden Handlungsmöglichkeiten, um den Wandel in erträglichen und beherrschbaren Grenzen zu halten.

 

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